Äfach schää 

Das war das Motto des Programms von Kättel Feierdaag, die am 30.04.17 im Bürgerhaus gastierte. Eigentlich war ihr Gastspiel für den 18.03.17 geplant, musste aber wegen ihrer plötzlichen Erkrankung verschoben werden.

Von der ersten Sekunde an zog sie das Publikum in ihren Bann. Das begann schon mit ihrem ‚Erklimmen‘ der Bühne, denn sie hat eine „Treppenallergie“, wie sie sagte und muss daher einen anderen Weg auf die Bühne wählen. Dazu brauchte sie einen Stuhl und zwei Helfer aus dem Publikum, das waren die ihr unbekannten Dr. Peter Übel und Frank Meier.

Dann stellte sie sich auf den Stuhl und gab ihren Helfern detaillierte Anweisungen, wie es weitergeht. Sie legte sich mit dem Oberkörper auf den Bühnenboden, Übel und Meier mussten sie an den Beinen packen, dann schieben und drehen….und sie lag oben. Übel und Meier machte das sichtlich Spaß, denn sie erledigten die ihnen gestellte Aufgabe mit Bravour. Dann setzte sich Kättl auf einen Stuhl und begann zu erzählen, wobei sie vom einen ins andere kam. Jede ihrer Geschichten hat eine Pointe, die oft nur aus einem Wort oder einem ganz kurzen Satz oder nur aus ihrer Mimik besteht, was dann vom Publikum mit stürmischem Beifall quittiert wurde. Sie redete und erzählte vom Einkaufen und anprobieren, (das führte sie umwerfend komisch vor), natürlich von ihrem Ehemann, vom Besuch eines Wellness-Hotels, vom Urlaub in Spanien, von ihrer gewesenen Freundin und…und…. und… Kättl erhielt jede Menge Szenenapplaus und einen nicht enden wollenden Schlussapplaus. In der Pause und nach der Vorstellung hörte man von den begeisterten Besuchern: einfach toll, was diese Frau macht, super gut, sehr lustig, umwerfend komisch, hätte nie gedacht, dass sie so toll ist….und auch: wie bei uns dehääm!

In ihr Programm bezieht sie auch immer wieder das Publikum mit ein, sei es als Akteure, sei es als wörtliche Unterstützer.
Kättl ist eine Komödiantin reinsten Wassers, sie redet astreines, schänes pälzisch, sie tänzelt und läuft, dabei sich in den Hüften wiegend, über die Bühne….sie kann alles, sogar so toll falsch singen, dass es schon wieder schön ist.

Der ARGE-Vorsitzende Hubert V. Eisenhauer überreichte ihr nach der Vorstellung als kleines Dankeschön eine Magnum-Flasche Sekt und stellte kurz und lapidar fest: Kättl, dess war: Äfach schää!
Das Sängerland hatte dankenswerterweise wieder, aber in reduziertem Umfang, für Essen und Trinken gesorgt.
Einen ausführlichen, bebilderten Bericht über ihren Auftritt ist auch in „www.oppau.info“ zu finden.

H. V. Eisenhauer
ARGE-Vorsitzender

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