Nachträgliches zum Fasnachtsumzug 2020. Ein grippaler Infekt mit starkem Fieber, Schüttelfrost und Kreislaufproblemen hat mich am Dienstag zum Ende des Umzugs außer Gefecht gesetzt. Ich konnte ihn nicht mehr, wie geplant, abmoderieren, sondern musste ins Rathaus, um mich hinzusetzen und die Füße hochlegen. Zu Beginn des Umzugs war ich noch vollkommen fit, zum Ende dann aber nicht mehr. So schnell kann es gehen! Zum Glück waren einige Freunde da, die sich liebevoll um mich kümmerten und mich umsorgten: Vielen-vielen Dank an alle!! Nachdem ich einige Tage zu Hause mit Fieber usw. im Bett lag, bin ich nun so weit wieder hergestellt, dass ich etwas zum Umzug schreiben kann. Zunächst: es waren weniger Teilnehmer und wohl auch etwas weniger Zuschauer gekommen als in 2019. Ich hatte im Vorfeld mehrfach in der Presse für unseren Umzug geworben, ich habe ihn beim Neujahrsempfang des Ortsvorstehers erwähnt, ich habe alle Karnevalsvereine um Teilnahme gebeten, alle ARGE-Mitgliedsvereine waren angeschrieben worden, und um ihre Teilnahme gebeten worden, ich habe etliche Telefonate geführt, um zur Teilnahme zu animieren……aber meistens war das alles erfolglos. Die Gründe waren vielfältig: unsere Mitglieder sind zu alt….wir sind zu wenig Leute…..der Umzugsweg ist zu lang……usw. usw. Besonders zu bedauern ist, dass die örtlichen Vereine, die eine Menge Kinder und Jugendliche in ihren Reihen haben, nicht teilgenommen haben. Das ist sehr schade!! Trotzdem bekamen wir 33 Zugnummern zusammen (es waren schon mal mehr als 60!). Besonders gefreut haben wir uns über Erst-Teilnehmer, die eine Bereicherung der Narrenschar waren, so z. B. die „Karlstern-Hexen“ aus MA-Gartenstadt, die mit ihren alemanischen Masken toll ausgesehen haben. Maik-Stefan Aubel alias „Daphne Deveraux“ war wieder ein toller Hingucker und auch Männerchor Oppau bot mit seinem Motto ein sagenhaftes Bild. Unsere OB wollte auch am Umzug teilnehmen, aber durch den Tod von Alt-OB Werner Ludwig nahm sie verständlicherweise davon Abstand, ebenso Beate Steeb, die Leiterin des Dezernates Soziales und Integration. Eine Jury, gebildet aus 9 Personen (Lokalpolitiker, Gäste von auswärts usw.), bewerteten am Oppauer Rathaus die privaten Teilnehmer und vergaben ihre Wertungspunkte. Im Bürgerhaus erfolgte dann die Siegerehrung und Übergabe der „flüssigen“ Gewinne. Lt. Publikumsmeinung war es ein schöner, abwechslungsreicher, musikalisch toller und bunter Umzug. Und: es ist nichts passiert, was ja immer die Hauptsache ist.

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